Mitesser und Pickel – eine Volkskrankheit?

Eine schöne und gesunde Haut wünscht sich jeder. Bei vielen Menschen aber, wird der Blick in den Spiegel getrübt von Mitessern und Pickeln. Für Betroffene ist dies meist sehr unangenehm und störend, für andere kaum ungewöhnlich. Gerade in der Pubertät wird das verstärkte Auftreten von Mitessern fast als normal angesehen. Treten nur wenige Mitesser oder Pickel auf, ist dies kein Grund zur Sorge. Bei häufigem, oder flächendeckenden Auftreten, spricht man hingegen von Akne. Alleine in Deutschland leiden Millionen Menschen an dieser ernstzunehmenden Hautkrankheit. Und auch in anderen westlichen Industrienationen ist Akne eine der meist verbreiteten Volkskrankheiten.

Am Häufigsten betroffen sind junge Menschen, vom Beginn der Pubertät bis ins mittlere Lebensalter. Aber gerade Jugendliche leiden besonders unter den Folgen von Mitessern und Pickeln. Aus Angst vor Bemerkungen und Kommentaren von Freunden oder Angehörigen meiden viele die Öffentlichkeit und sind so einem großen psychischen Druck ausgesetzt.

Über die Entstehung und Behandlung von Mitessern und Pickeln gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Fragt man als Betroffener um Rat, kennt plötzlich jeder die Ursache, oder hat von einer zuverlässigen Heilmethode gehört. Dabei sind die meisten Erklärungen oder Tipps falsch und basieren auf Jahrhunderten alten Geschichten.

Daher ist es für die Betroffenen wichtig, sich richtig zu informieren. Inzwischen gibt es viele bewährte Methoden, wie man bereits Mitesser oder Pickel behandeln kann. Treten diese nur unregelmäßig auf, ist meist schon eine äußerliche Behandlung der Haut ausreichend. Häufen sich Mitesser oder Pickel aber weiterhin, ist die Behandlung durch einen Hautarzt (Dermatologen) angebracht. So kann für jeden Hauttyp, jedes Alter und jeden Schweregrad die richtige Behandlung gefunden werden.